Am Sonntag, den 1. März 2015, trat die zweite Mannschaft der Eintracht unter freiem Himmel ihr Gastspiel beim EV Wiesbaden an. Mit 11:2 besiegten unsere Eisadler die Wiesbadener und holten damit weiter Punkte, um an den erstplatzierten Lauterbach heranzukommen.Nach dem nachlässigen Auftritt gegen Pohlheim hatten die Frankfurter gegen Darmstadt wieder überzeugt und wollten nun im Fernduell gegen den Hauptrivalen Lauterbach keine weiteren Federn lassen. Bei der Vorbereitung auf das Spiel gegen die Wiesbadener war es für Eintracht-Coach Christoph Geiser schwierig, den Gegner einzuschätzen, da der Wiesbadener Verein witterungsbedingt nur wenige Spiele auf dem eigenen Platz bestreiten konnte. Geiser setzte jedoch auf die bewährte Marschroute mit drei Reihen: schnelles, einfaches Eishockey mit hohem Einsatz, diszipliniertes Positionsspiel und rasche Wechsel, um die Gegner durch konstant hohes Tempo nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.Diese Strategie schien sich gegen die mit zehn Feldspielern angetretenen Gastgeber direkt als Erfolgsrezept zu erweisen, denn die Eisadler erspielten sich in den ersten beiden Minuten bereits gute Einschussmöglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben. Besser machten es die Gastgeber, die das zeitweise diffuse Flutlicht auf der Anlage zu nutzen wussten. Jonas Schmidt schoss in der vierten Minute aus halblinker Position auf das Frankfurter Tor und Eintracht-Keeper Daniel hatte seine Augen offenbar noch nicht im Flutlicht-Modus, denn er griff schlichtweg an dem eher harmlosen Schuss vorbei. Die Führung der Gastgeber erwies sich jedoch als endgültiges Startsignal für die Eisadler, die noch in derselben Minute durch Patrick Fritsch ausgleichen konnten. In der sechsten Minute erhielt Marvin Idel an der blauen Linie einen Pass von Meffert und ahmte das Erfolgsrezept der Wiesbadener nach, denn auch sein Schlagschuss rutschte durch die Fanghand des Schlussmannes zum 2:1. Nur 20 Sekunden später klickte das Sturmduo Maisner - Fritsch zum ersten Mal, und Patrick Maisner erhöhte per Rebound auf 3:1. Der Stürmer erzielte auch in der 14. Minute das sehenswerte 4:1, als er schnell durch den Slot fuhr und einen präzisen Saucer-Pass von Fritsch ins Netz abfälschte. Verteidiger Peter Renner hatte nun genug vom gegnerischen Goalie gesehen, um zu wissen, wie er sich in die Torschützenliste eintragen könnte. Er nahm die Scheibe im eigenen Drittel auf und fuhr entschlossen in das gegnerische Drittel, wo er mit einem satten Schlagschuss das 5:1 erzielte. Den sechsten Treffer für die Gäste erzielte Marcus Wigh, der am zweiten Pfosten eine überlegte Vorarbeit von Maisner über die Linie schob. In der 19. Minute erhöhte Lars Schlieker mit einem überlegten Schlenzer auf 7:1, nachdem er von Schoch und Kipple im Slot freigespielt worden war. Die letzte Minute des ersten Drittels hatte es dann noch einmal in sich, denn Fritsch fälschte einen Schuss von Wigh zum 8:1 ins Tor ab, und Fabian Kipple setzte mit seinem Treffer zum 9:1 den Schlusspunkt buchstäblich in letzter Sekunde.In der Drittelpause forderte Coach Geiser seine Truppe dazu auf, weiterhin fokussiert zu sein und sich nicht durch den sicheren Vorsprung vom Matchplan abbringen zu lassen. Doch die komfortable Führung und der bisherige Verlauf des Spiels hatten sich offensichtlich schon in den Köpfen der Spieler breit gemacht, denn das Spiel der Frankfurter war nun ungenau und mit deutlich weniger geistiger Spannung als zuvor. Demgegenüber erwiesen sich die Gastgeber als charakterstarke Mannschaft, die trotz des hohen und sicherlich frustrierenden Rückstands nicht aufgegeben haben und im zweiten Drittel noch mehr Einsatz an den Tag legten, und in der 26. Minute mit dem 2:9, durch Schmidt, belohnt wurden. Die Partie drohte jedoch zu keinem Moment des Abends zu kippen, auch weil die Frankfurter in der 38. Minute durch Fritsch den alten Abstand wieder herstellten. Ansonsten waren es die beiden Goalies, die sich durch teils akrobatische Paraden und schöne Glove-Saves auszeichnen konnten.Ähnlich wie das zweite Drittel verlief auch das dritte. Die Frankfurter hatten das Tempo herausgenommen und spielten die Partie, von ein paar unnötigen und dem soliden Goalie Daniel viel Bewegung verschaffenden Strafzeiten abgesehen, unspektakulär zu Ende. Einzig eine schöne Kombination von Schoch und Maisner, die Patrick Fritsch mit seinem 4. Tor krönte, erinnerte an das furiose erste Drittel, in dem die Frankfurter den Grundstein für den letztendlich verdienten und ungefährdeten Sieg legten.Das nächste Spiel findet am Samstag, den 7. März um 11.30 Uhr gegen die Viernheimer Füchse statt. Das Spiel wird in der Eisporthalle Viernheim ausgetragen.
Es spielten für die Eintracht II:S: Marcus Wigh – Patrick Fritsch – Patrick MaisnerS: Lars Schlieker – Fabian Kipple – Patrick SchochS: Dustin Idel – Leif Meffert – Marvin Idel V: Timon Backes – Sascha PiekorzV: Christoph Geiser – Peter RennerV: Tomica Kompes – Andrej Vachnovan G: Marcus “Puffi” Daniel Backup: Terence Kleian Torschützen für die Eintracht:1:1 Fritsch2:1 Marvin Idel (Meffert)3:1 Maisner (Fritsch)4:1 Maisner (Fritsch)5:1 Renner6:1 Wigh (Maisner)7:1 Schlieker (Schoch, Kipple)8:1 Fritsch (Wigh)9:1 Kipple (Schlieker)10:2 Fritsch (Maisner, Wigh)11:2 Fritsch (Maisner, Schoch)
Es spielten für die Eintracht II:S: Marcus Wigh – Patrick Fritsch – Patrick MaisnerS: Lars Schlieker – Fabian Kipple – Patrick SchochS: Dustin Idel – Leif Meffert – Marvin Idel V: Timon Backes – Sascha PiekorzV: Christoph Geiser – Peter RennerV: Tomica Kompes – Andrej Vachnovan G: Marcus “Puffi” Daniel Backup: Terence Kleian Torschützen für die Eintracht:1:1 Fritsch2:1 Marvin Idel (Meffert)3:1 Maisner (Fritsch)4:1 Maisner (Fritsch)5:1 Renner6:1 Wigh (Maisner)7:1 Schlieker (Schoch, Kipple)8:1 Fritsch (Wigh)9:1 Kipple (Schlieker)10:2 Fritsch (Maisner, Wigh)11:2 Fritsch (Maisner, Schoch)

