12.03.2015

1b: Eintracht siegt nach bester Saisonleistung 11-3 in Viernheim

Am Samstag, den 07. März 2015, trat die zweite Mannschaft der Eintracht bereits um 11:30 Uhr ihr zweites Gastspiel innerhalb einer Woche an, dieses Mal bei den Eisfüchsen aus Viernheim.

Am Samstag, den 07. März 2015, trat die zweite Mannschaft der Eintracht bereits um 11:30 Uhr ihr zweites Gastspiel innerhalb einer Woche an, dieses Mal bei den Eisfüchsen aus Viernheim. Nach einem kurzen „morning skate“ hatte das Team die Reise in Richtung Bergstraße angetreten, um die nächsten Punkte im Kampf um die Meisterschaft einzufahren. Schon beim Aufwärmen konnten Coach Geiser und Kapitän Patrick Maisner erkennen, dass die Vierheimer über talentierte und agile Spieler verfügen. Dementsprechend mahnten beide vor dem Spiel volle Konzentration und taktische Disziplin an.Der Beginn des ersten Drittels belegte die Einschätzungen von Geiser und Maisner, denn die Eisfüchse spielten schnell und intensiv. Doch schon wie in der Woche zuvor konnte die erste Reihe der Frankfurter die Anfangseuphorie der Gastgeber, die in einer ersten Strafzeit mündete, jäh abkühlen, denn Markus Weber traf bereits in der 3. Minute im Powerplay. In den folgenden Minuten blieb das Tempo hoch und beide Seiten scheiterten mit Schussmöglichkeiten an den soliden Goalies Daniel und Edam. In der 13. Minute setzte sich dann das fort, was Weber in der 3. Minute eingeläutet hatte: eine dominante Vorstellung der ersten Sturmformation Weber – Fritsch – Maisner, die an diesem Tag von den Viernheimern fast nicht zu stoppen war. Weber erzielte seinen zweiten Treffer nach Vorarbeit von Maisner und Wigh. Dann folgte ein Doppelschlag in den Minuten 16 und 17 von Maisner und Wigh. Besonders das 4:0 war ein Powerplay-Tor ganz nach dem Geschmack von Geiser, denn nachdem die Formation gefunden war, ließen die Frankfurter den Puck über mehrere Stationen laufen, bis sich Marcus Wigh eine gute Schussmöglichkeit bot, die er mit einem gezielten Schlenzer zu nutzen wusste. In der Drittelpause zeigten sich alle mit der Leistung der ersten 20 Minuten zufrieden und man wollte genau daran anknüpfen, denn der Gegner hatte auch nach dem 0:4 nicht nachgelassen.An diesem Tag gelang der Übergang ins zweite Drittel problemlos, auch wenn die Eisfüchse in der 23. Minute das 1:4 durch Nikolas Martin erzielten. Dass der Treffer etwas fragwürdig war, da Martin den Puck unter dem Handschuh von Daniel heraus ins Tor stocherte, war nicht lange Thema auf der Frankfurter Bank, denn Fritsch erzielte nach schöner Vorarbeit seiner Sturmpartner das 5:1 in der 24 Minute und ließ die Eisadler wieder jubeln. Nur eine Minute später erhöhte Lars Schlieker im Powerplay auf 6:1. Doch auch die Viernheimer hielten sich nicht lange mit ihrem Unmut auf und verkürzten nach einer schönen Kombination erneut durch Martin auf 2:6. Ein intensiver, aber sauberer „open-ice-hit“ von Maisner bescherte ihm zwei Minuten, was vor allem Piekorz nicht so ganz einsehen wollte, und nach einem kurzen Meinungsaustausch mit den ansonsten souveränen Referees durfte die „Piek-7“ der Frankfurter neben Maisner auf der Strafbank Platz nehmen. Nun zeigten die Gastgeber, dass auch sie Powerplay spielen können und nutzten das 5 gegen 3 zum 3:6. Die 28. Minute wäre jetzt die klassische Situation gewesen, in der sich das Momentum zu Gunsten der Eisfüchse hätte wenden können, doch an diesem Tag war das Gefüge der Frankfurter zu stabil. In Minute 35 entschieden Weber und Fritsch mit ihren Toren zum 7:3 und 8:3 das Spiel für die Eintracht.Für das letzte Drittel hatte man sich vorgenommen, den vermeintlich sicheren Vorsprung in keiner Weise zu gefährden und an diesem Tag ein Spiel abzuliefern, das bis zur letzten Minute von hoher Konzentration und Einsatz geprägt war. Die Viernheimer blieben ihrem Motto „never quitt“ weiterhin treu und setzen unbeirrt das Tor von Daniel unter Druck. An diesem Tag war es aber nicht nur die Offensive der Frankfurter, die zu überzeugen wusste. Hinzu kamen starke Leistungen in den Defensivreihen, die vor allem im letzten Drittel das Powerplay der Viernheimer nicht zur Entfaltung kommen ließen. Hierbei konnten sich besonders Center Fabian Kipple und die Verteidiger Timon Backes und Routinier Nikolai Kuzenko auszeichnen. Zu der spielerischen Klasse der ersten Sturmformation der Frankfurter kam im letzten Drittel dann auch noch das nötige Scheibenglück hinzu. Nachdem Fritsch in der 44. Minute im Alleingang auf 9:3 erhöht hatte, erzielte Maisner in der 45. Minute auf 10:3. Denn obwohl der rechte Flügelstürmer der Eintracht den Puck gar nicht richtig getroffen hatte, suchte sich der Puck seinen Weg durch die Beine von Freund und Feind ins Tor. Ähnlich setzte Piekorz den Schlusspunkt, als er von der blauen Linie einen „knucklepuck“ auf die Reise ins Viernheimer Tor schickte und auf diese Weise ein weiteres gelungenes Powerplay vollendete. Somit bleibt die Eintracht weiterhin ungeschlagen und kann angesichts der in Vierheim gezeigten Leistung mit Zuversicht und Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen den Meisterschaftsrivalen EC Lauterbach gehen, die am 28.03.15 in der Eissporthalle ausgetragen wird. Es spielten für die Eintracht II:S: Markus Weber – Patrick Fritsch – Patrick MaisnerS: Lars Schlieker – Fabian Kipple – Patrick SchochS: Dustin Idel – Leif Meffert – Marvin Idel V: Timon Backes – Sascha PiekorzV: Marcus Wigh – Nikolai KuzenkoV: Thomas Merz – Andrej Vachnovan G: Marcus “Puffi” Daniel    Backup: Terence Kleian Torschützen für die Eintracht:1:0 Weber (Piekorz, Maisner)2:0 Weber (Wigh, Maisner)3:0 Maisner (Fritsch)4:0 Wigh5:1 Fritsch (Maisner, Weber)6:1 Schlieker (Idel, Kipple)7:3 Weber Maisner, Fritsch)8:3 Fritsch (Maisner, Weber)9:3 Fritsch10:3 Maisner (Weber, Wigh)11:3 Piekorz (Maisner, Backes)