Am Samstag, den 17.11.2012, traf die zweite Garde der Eisadler in einem Freundschaftsspiel auf das Hobbyteam der „Darmstadt Homis“. Da der etatmäßige Headcoach Julian Frick beruflich verhindert war, übernahm der Ex-Coach und Meistertrainer der vergangenen Saison Christoph Geiser das Ruder an der Bande der Außenfläche. Geiser mischte die Reihen ordentlich durch und hatte Erfolg. Vor allem die neu formierte Sturmreihe Maisner–Irrera–Schoch stellte die gegnerischen Verteidiger vor große Probleme und steuerte 6 Tore (Patrick Schoch 4, Patrick Maisner 2) zum deutlichen 15:1 – Erfolg bei. Die weiteren Treffer für die Gastgeber erzielten Philipp Conrad (1), Leif Meffert (1), Steven Giunta (2), Marvin Idel (1), Alex Hess (1), Igor Ebert (1) und Nikolai Kuzenko (2). Der gewohnt solide Goalie Terence Kleian musste sich im Schlussdrittel dann auch einmal geschlagen geben, als die eigenen Mitspieler im Gefühl des sicheren Sieges den Shut-Out nicht mehr mit letzter Konsequenz verteidigten und die Homis mehrfach zu Chancen kamen. Eine nutzte der Gast aus Darmstadt dann kurz vor Schluss zu einem verdienten Ehrentreffer, da die Spielerinnen und Spieler der Homis trotz der spielerischen und läuferischen Überlegenheit der Eisadler nie resignierten oder unfair agierten.30 Sekunden vor dem Ende der Partie setzte Geisers Assistant-Coach Maxi Motsch dann noch ein Zeichen und beantragte beim souverän leitenden Schiedsrichter-Gespann Levon Laufou und Christian Emmert eine Auszeit. Motsch forderte vom Team noch einmal volle Konzentration, taktische Disziplin und maximale Laufbereitschaft. Seine Rede zeigte unmittelbar Wirkung, sodass die letzte Phase der Partie nun wieder von den Eisadlern dominiert und der Sieg ungefährdet eingefahren werden konnte. Als Abschluss eines gelungenen und fairen Eishockey-Abends fand die traditionelle Handshake-Line statt. Zur Spielanalyse in der Adler-Kabine war Frick dann anwesend und konnte von Geiser erfahren, dass vieles zwar schon klappt, aber im Hinblick auf die anstehenden Ligaspiele noch einige „skills“ des Teams verbessert werden könnten. Auch der Teammanager der Homis schaute abschließend in der Kabine vorbei und ließ den Trainer wissen, dass man trotz des deutlichen Resultats an einem Rückspiel in Darmstadt interessiert sei. Auf diese Weise kann womöglich auch bald das Darmstädter Publikum mit hochwertigem Eishockey versorgt werden, was angesichts des sich hinziehenden NHL-Lockouts weiterhin Mangelware ist. (LM, PM)
23.11.2012

