28.02.2013

Eintracht II stößt das Tor zum Finale auf

7:5 Auswärtssieg bei „Meteor Mainz“

Am Sonntag, den 24.02.13, gastierten die Eisadler beim direkten Konkurrenten um den Einzug ins Finale, „Meteor Mainz“. Die Gastgeber waren gut aufgestellt und hatten vier komplette Reihen nominiert. Die Gäste aus Frankfurt, die an diesem Tag von Captain Christoph Geiser gecoacht wurden, wollten aus einer geordneten Defensive heraus zum Erfolg finden. Dieses Konzept musste jedoch schon nach wenigen Minuten aufgegeben werden, da die russischen Kufencracks durch ein Eigentor von Christian Emmert (distinct kicking motion!) in Führung gingen. Der Schock konnte jedoch schnell überwunden werden, als Daniel Rohn dort hinging, wo es auch mal wehtut und den Puck nach schönem Zuspiel von Rookie Patrick Fritsch ins Tor beförderte. Nur wenige Minuten später konnten die Eisadler durch Andrej Vachnovan mit 2:1 in Führung gehen. Der Verteidiger nahm einen freien Puck auf Höhe der blauen Linie auf und schoss ihn mit einem präzisen Handgelenksschuss unter die Latte.Im zweiten Drittel konnte die Eintracht sogar auf 3:1 erhöhen, als das Geburtstagskind Markus Weber eine 2 gegen 1 Situation clever ausnutzte. Als jeder, einschließlich des gegnerischen Torwarts, auf den Querpass wartete, machte sich der Neuzugang sein ganz persönliches Geschenk und verwandelte selbst im kurzen Eck. Nach einer kurzen Unachtsamkeit konnte Meteor kurz darauf auf 2:3 verkürzen. Die passende Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten, als die Eisadler mit einem lehrbuchhaften „tic tac toe“ Spielzug den alten 2 Tore Abstand wiederherstellten. Meffert nahm einen freien Puck im gegnerischen Drittel auf und spielte ihn zurück an die blaue Linie zu Verteidiger Wigh. Dieser reagierte schnell und passte die Scheibe direkt weiter in die Ecke auf Maisner, der seinen Center Niklas Laue mit einem präzisen Pass vor das Tor bediente. Laue vollendete diesen schönen Spielzug per Direktabnahme zum 4:2. Jetzt folgte eine der gefürchteten Eintracht-Tiefschlafphasen, in der die Nachlässigkeit Einzug erhält - zu erkennen an schnellen und unnötigen Gegentoren. Meteor nutzte diese Phase zu zwei Toren, um das Spiel auszugleichen. Ein so genannter „Power-Move“ von Interims-Spielertrainer Chris Geiser brachte die Eintracht noch vor der zweiten Drittelpause wieder in Führung. Geiser lief über links ins Drittel, brachte seinen Körper zwischen Scheibe und Gegner und zog an den Torraum, wo er den Goalie mit einem backhand-forehand-deke aussteigen ließ. Diese schöne Einzelleistung quittierte sein Linemate Patrick Schoch mit gebührender Anerkennung. Der Unparteiische des Abends legte diese Geste als Unsportlichkeit aus und brummte Schoch eine 10-Minuten-Strafe wegen „Höhnischem Klatschen“ auf.Nach zwei kläglich verstümperten Penalty-Shots konnte sich auch Patrick Maisner endlich in die Torschützenliste eintragen. Thomas Merz übergab die Scheibe an der eigenen blauen Linie an Maisner, dieser nutze seine Schnelligkeit, zog an den Verteidigern vorbei und bezwang den Goalie im Breakaway. Den letzten Treffer der Eisadler steuerte erneut die Reihe um den starken Patrick Fritsch bei. Markus Weber spielte die Scheibe zu Fritsch, der seinen rechten Flügel Daniel Rohn bediente. Dieser schoss per Direktabnahme durch die Beine des Torhüters und erzielte seinen zweiten Treffer des Abends. Kurz vor Ende des Spiels konnten die Meteoriten noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, als sie den solide spielenden Terence Kleian zum 5:7 Endstand überwanden.Mit diesem Sieg ist die kleine Eintracht aktuell auf den zweiten Platz der RMHL geklettert und kann den Einzug ins Finale mit 3 Punkten aus den verbleibenden drei Spielen perfekt machen. Es spielten für die Eintracht II:S: Patrick Maisner – Niklas Laue – Leif MeffertS: Markus Weber – Patrick Fritsch – Daniel RohnS: Christoph Geiser – Fabian Kipple – Patrick Schoch V: Thomas Merz – Marcus WighV: Marvin Idel – Tomica KompesV: Christian Emmert – Andrej Vachnovan  G: Terence Kleian   Backup: Maximilian Motsch