28.03.2023
Eishockey

Platz drei gesichert

Mit einem souveränen Sieg gegen Darmstadt ziehen die Adlerträger in das Final Four-Turnier um die Hessenliga-Meisterschaft ein. Dort steht das Duell gegen den Lokalrivalen an.

Spannender hätte die Tabellenkonstellation am letzten Spieltag der Eishockey Hessenliga nicht sein können. Nur einen Punkt trennen Eintracht Frankfurt, die Eifel-Mosel Bären aus Bitburg und die Roten Teufel Bad Nauheim auf den Plätzen drei bis fünf. Alle haben noch die Chance auf den Einzug in das Finalturnier, in der darauffolgenden Woche. Die Aufgabe am Samstagabend war daher klar: Mit einem Sieg über die Darmstadt Dukes den dritten Platz aus eigener Kraft sichern, ehe die Parallelspiele am Sonntagabend die finalen Platzierungen entscheiden.

Mit den letztplatzierten Dukes, die noch keinen Sieg in der laufenden Saison holen konnten, hatten die Adlerträger den vermeintlich einfachsten Auftrag. Dennoch warnte Coach Roger Nicholas vor einer motivierten und jungen Mannschaft, die ihre Entwicklung über die Saison noch belohnen möchte. Die Adlerträger starteten dementsprechend konzentriert in das Spiel. Aus der letzten Begegnung wusste man, dass die Dukes sehr defensiv spielen und auf Konter lauern. Der Plan ging auf: Mit einer 3:0 Führung konnte man in die erste Drittelpause gehen. Diese entpuppte sich unglücklicherweise zur wahrscheinlich längsten Drittelpause der Ligageschichte. Da das Eis zu dünn war und die Tore nicht mehr ordnungsgemäß stehen konnten, verlegte man das Spiel in die Große Halle. Bis das Spiel wieder angepfiffen wurde, vergingen 45 Minuten.

Halbfinale gegen Lokalrivalen

Unbeeindruckt von der langen Pause machten die Adlerträger genau da weiter, wo sie aufgehört hatten. Mit 7:1 ging es in die zweite Drittelpause. Im dritten Drittel flachte auch aufgrund zunehmenden Strafen das Spiel weitestgehend ab. Mit einem 9:2 Endstand sichert sich Eintracht Frankfurt den dritten Platz und trifft am 1. April um 20.15 Uhr auf den Lokalrivalen Löwen Frankfurt. In dieser Saison konnte man das erste Spiel mit 6:2 für sich entscheiden, das Stadtderby vor knapp 3000 Zuschauern ging jedoch mit 7:5 an die Löwen.